Datum: 2023-09-23 12:36:00;
Stichwort: Woran es lag
@ Lumpi
Der Artikel ist tatsächlich interessant, weil er mal die Sicht der größeren Sponsoren abbildet.
Ohne all zu viel zwischen den Zeilen zu lesen und dann noch mehr hinein interpretieren zu wollen, habe ich den Eindruck, dass Sander, wie auch Streiff, eine höhere Solidarität innerhalb der mittelständischen Wirtschaft anmahnen. Letztlich geht es beiden darum Eintracht wirtschaftlich zu stärken. Sander sieht es zumindest aus sportlicher Sicht, um mindestens so viel sportliche Kompetenz auf den Platz zu kriegen, dass auch außergewöhnliche Transfers möglich sind.
Streiff hingegen sieht es auch als wirtschaftspolitischen Faktor, der die Wirtschaftsregion stärken kann und wichtiger werden lassen könnte.
Es klingt irgendwie für mich durch, dass es relativ viele mittelständische Unternehmen geben könnte, die sich zurückhalten und schwer zu aktivieren sind.
Diese Unternehmen kann ich aus den Erfahrungen der desaströsen 10 Jahren durchaus verstehen. Ein gerüttelt Maß an Skepsis ist da für mich nachvollziehbar.
Andererseits sollten sich dann der Aufsichtsrat und die stark engagierten Sponsoren zusammen tun und analysieren welche Möglichkeiten es gibt, und welche Maßnahmen möglich sind diese Haltung zu analysieren und im besten Fall aufzubrechen.
Einerseits ist das für den Aufsichtsrat natürlich eine mediale Frage, andererseits auch eine Frage der betriebswirtschaftlichen Kompetenz, die sich wahrscheinlich auch transparenter darstellen muss, um eine entsprechende Akqusition erreichen zu können. Das ist zumindest mein persönlicher Eindruck aus den letzten 3-4 Jahren. Der Aufsichtsrat sollte sich in den sportlichen Belangen mehr zurücknehmen (was ja scheinbar schon vermehrt geschieht) und mehr die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Chancen im Auge haben. Hier also aktiver zu werden.