Datum: 2024-08-31 09:59:00;
Stichwort: Prawda
In der Prawda ist heute wie ich finde ein recht interessanter Beitrag zu dem Umbau den Benjamin Kessel nun vollzogen hat.
16 Zugänge und 19 Abgänge sind nun insgesamt transferiert worden. Das ist schon ein gewaltiger Umbau des Kaders gewesen. Zu den jeweiligen Mannschaftsteilen kopiere ich mal das Fazit der Prawda hier in das Gästebuch. Falls das nicht erwünscht könnt ihr das auch wieder löschen.
Fazit Torhüter :
Mit Blick auf Breite und Perspektive verfügt Eintracht nun über ein deutlich besseres Aufgebot zwischen den Pfosten. Die Qualität eines Hoffmann erreichen die möglichen Stammkräfte aber noch nicht.
Fazit Abwehr Innen :
Jaeckel kann Kurucay gleichwertig ersetzen. Mindestens. Der 26 Jahre alte Ex-Wolfsburger ist deutlich weniger wankelmütig und hat in seiner Karriere weitaus mehr vorzuweisen als der Türke, der sich in seinen Zukunftsplänen offenbar ein wenig verzockt hat. Wenn Ivanov seine Form schnell wiederfindet und Bicakcic erneut eine verletzungsfreie Saison schafft, dann ist die reine Abwehr-Qualität mit Jaeckels Verpflichtung ein Stück besser als im Vorjahr. Ehlers kann ein spannender Herausforderer sein, Nikolaou ein solider Back-up.
Fazit Abwehr Außen :
Auf rechts ist Eintracht genauso gut besetzt wie im Vorjahr, auf links vor allem defensiv besser. Donkor war nach vorne immer für Tore und Vorlagen gut, aber hinten auch für jede Menge Aussetzer. Bell Bell und Di Michele Sanchez sollten da mehr Stabilität einbringen.
Fazit Mittelfeld :
Köhler ist ein Spielertyp, den die Eintracht in der Vergangenheit vermisst hat. Er fordert die Bälle, ist fast immer in den Spielaufbau integriert und bringt auch das Potenzial mit, ein Spiel zu leiten. Allerdings gelang es ihm während des verkorksten Saisonstarts nicht, die vorletzte Verteidigungsreihe abzudichten. Hier könnte der frühere Osnabrücker Hilfe gebrauchen. Krauße könnte als Abräumer eine gute Ergänzung sein. Tauer fehlte bei seinen Einsätzen zuletzt meist etwas die Bindung. Der Einfluss, den Helgason im Mittelfeld hatte, wird schwer zu ersetzen sein. Sei es die Laufstärke, die Ruhe, eine kluge Spielverlagerung oder der Pass vor der Vorlage: Der 23-Jährige war lange nicht der auffälligste Spieler, machte aber viele Kleinigkeiten, die enorm wichtig waren. Ould-Chikh ist ein etwas anderer Spielertyp. Offensiv sicher etwas kreativer als sein Vorgänger. In der Rückwärtsbewegung muss er aber konstant seine Zimperlichkeit ablegen.
Fazit Sturm :
Die Eintracht hat im Angriff stark umgebaut. Eigentlich sollte die neue Sturmreihe an Qualität gewonnen haben – auf dem Papier zumindest. Philippe ist aber bislang der einzige, der regelmäßig Torgefahr ausstrahlen konnte. Gómez ist zwar ein harter Arbeiter, der viele Kleinigkeiten erledigt. Ein Torjäger wird er aber wohl nicht mehr werden. Conteh ließ die Abschlussstärke vermissen. Mit Polter kommt ein neues Element hinzu. Der 33-Jährige verleiht den Braunschweigern durch seine Länge und Erfahrung neue Optionen – und soll den Gegnern auch mal wehtun.