Web-Löwen - Eintracht Braunschweigs erster Internet Fan-Club

Eintracht GB

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Web-Löwen - Eintracht Braunschweigs erster Internet Fan-Club
R.I.P. Bjotr
293885 Einträge gefunden. Ergebnisse 8051 bis 8100 von 293885:

301522

Mr. Moose ( / )
Stichwort: Trainer
Ist einen Trainer zu beschäftigen eigentlich Vorschrift?
Lass die doch mal im Kollektiv alleine werkeln.
Ich fänds sehr unterhaltsam.

301521

A Horseman WL ( / )
Stichwort: Drecksloch
1866 - ein Ruhm, der nie vergeht !

Remember Königgrätz !

Für immer Provinz an der Leine !

301520

Saborowskis Vertikutiergerät WL ( / )
Stichwort: Eilenriede
@ Alex
Hast Recht. Das Niedersachsenstadion war schon 1959 fertig und wurde maßgeblich vom Land finanziert, damit die dort in der Bundesliga mitkicken dürfen. Alleine hätten die das sonst nie gepackt. Die haben dann alles in den Kader geschmettert, was sich dann in der letzten Oberligasaison bemerkbar machte.

Zur 12-Jahresplanung:
Ich meine der gesamte Vorlauf zur Bundesliga dauerte 12 Jahre. Habe ich aber auch nicht mehr so ganz genau präsent. Richtig los ging es jedoch 5 Jahre vorher mit der finalen Vorgabe der unten genannten Auflagen. Der sportliche Rahmen umfasste jedoch die 3-Jährige Wertung. Die hatte jeweils eine prozentuale Wertung. In der vorletzten Saison war Eintracht etwas besser, als 96 in der letzten Saison, was letztlich der entscheidende Schritt war neben Infrastruktur und Finanzen. Und eben da kickten die noch in der Eilenriede. Wiederum bin ich mir nicht sicher, aber meine, dass Arminia vor 1959 das bessere Stadion in der Stadt hatte.

301519

Tiger, der falsche ( / )
Stichwort: Trainer
... wenn die Trainersuche tatsächlich so verläuft wie in der Prawda beschrieben kann ich nur sagen:
definitiv kein Konzept.

Ich hoffe mal, dass das nicht stimmt!

Wenn ich einen Pfitzner tatsächlich will - wie anno dazumal 2008/09 die Führung einen Lieberknecht wollte - dann muss ich eine verträgliche Lösung finden!.

Das hier ist einmal mehr planloses werkeln - wenn es stimmt!

301518

AlexBS ( / )
Stichwort: Eilenriede
Sorry @Matthias, aber die Eilenriede war schon seit 1959 nicht mehr die Spielstätte der Maschsee-Truppe, die stattdessen im hässlichen Niedersachsenstadion kickte.
Maßgeblich für den Bundesliga-Startplatz waren (neben den anderen Voraussetzungen) - so dachte man - eine Zehn- und eine Zwölf-Jahres-Wertung, die sich aber erst ganz am Ende als Fünf-Jahres-Wertung entpuppte. Ich glaube, der Stand der "Wissenschaft" ist:
- Eintracht hat sich nach dem sportlichen Schlüssel qualifiziert
- der Schlüssel wurde erst spät bekannt, vorher wurde lediglich viel darüber spekukliert
- Hoperts Beziehungen zum DFB waren eher gut, müssen aber nicht maßgeblich gewesen sein
- der DFB hat bei der Auswahl der 16 so einige diskutable Entscheidungen getroffen (Saarbrücken statt Neunkirchen oder Pirmasens, Duisburg statt Aachen)
- das Tor von Wuttich zum Derbysieg im Frühjahr 1963 war mega, bitte nachmachen!

301517

Loddar61 ( / )
Stichwort: Klüngel
@SV

Danke, wieder ein sehr informativer und interessanter Beitrag von Dir...

...und eine schöne Einstimmung fürs Derby.

@AlexBS

Das sind berechtigte Fragen, die Du stellst. Ich stehe sicherlich nicht im Verdacht, einen Nebenkriegsschauplatz aufmachen zu wollen, denn ich bin gar kein Vereinsmitglied.

Warum ich hier soviel schreibe? Weil ich in Sorge um meinen Herzensverein bin und die Baustellen und Probleme so offensichtlich sind.

Weil mir Lösungen dafür so naheliegend erscheinen, dass man verrückt im Kopf werden könnte. Ich spreche da wirklich aus Erfahrung.

...mit den Lösungen ;-)

Mein Eindruck ist, dass die Verzahnung von Hauptverein und Profifußball strukturell bei Eintracht nicht optimal gelöst ist. Die vorherrschende Agenda ist anscheinend, dass der e.V. weitestgehend alles bestimmt, Verantwortlichkeiten hin und her geschoben werden und dass die finanzielle Situation der GmbH und Co KG nicht ausreichend transparent kommuniziert wird. Sicherlich auch der Hofberichterstattung der BZ geschuldet. Springerpresse gibt es in BS anscheinend nicht.

Der Begriff Klüngel ist nach meiner Einschätzung sachlich wohl nicht korrekt, aber ich habe den Eindruck, dass der Verein überschuldet, wenig liquide, und deshalb die Verantwortlichen auch nur begrenzt handlungsfähig sind. Nur so ist es für mich zu verstehen, dass Eintracht schon länger Spielball unterschiedler Interessen ist, wobei ich diese aufgrund von zu wenig Detail wissen nicht näher adressieren möchte. Allerdings ist es wohl offensichtlich, dass man im Moment in allen Bereichen des Vereins nicht besonders happy ist.

Die Bezeichnung Wahlvieh scheint mir dagegen auf den Punkt genau zuzutreffen, wobei dies eben überhaupt nur deshalb möglich zu sein scheint, weil die Verzahnung von Hauptverein und Profifußball nicht optimal und zu Ungunsten des Profifußballs gelöst ist. Der Schwanz wedelt eben mit dem Hund.

Der wirtschaftliche Misserfolg der letzten vier Jahre hat Spuren hinterlassen. Und auch wenn Sponsoren für die Managementfehler einspringen, so verstärken sich nach und nach die Abhängigkeiten und unter dem Strich fehlt dieses Geld natürlich dem Verein, alles andere wäre eine Milchmädchenrechnung.

Danke für Euren ausführlichen und informativen Antworten, natürlich sind Einwände willkommen, wenn ich es für Eure Einschätzung nicht korrekt zusammengefasst habe.

Jetzt volle Kraft ins Derby.

EINTRACHT !!!

301516

Saborowskis Vertikutiergerät WL ( / )
Stichwort: Trainer
Weshalb?

301515

BTSV2005 ( / )
Stichwort: Trainer
der Nationalmannschaft von Luxemburg das kann nur ein verfrühter Aprilscherz sein

301514

Tanne ( / )
Stichwort: Mal was anderes


301513

Alterschwede ( / )
Stichwort: Trainer
Laut BZ Klauß und Grammotzis haben keinen Bock auf Eintracht. Luc Holtz luxemburgischer Nationaltrainer wohl auch ein Kandidat.

301512

Dingo ( / )
Stichwort: Mal was anderes
WAS STEHT AN JEDER ECKE?

301511

Saborowskis Vertikutiergerät WL ( / )
Stichwort: Bundesligagründung
@ Andi
Ich gehöre sicher nicht zu den Leuten, die Inhalte von Posts anderer gerne aus dem Kontext reißen, um dann dicke einen zu erzählen, wie das einige Spezialisten hier permanent versuchen.
In diesem Fall allerdings muss nachhaltig und mit Nachdruck widersprochen werden:

"Das Eintracht zum Gründungsmitglied der Bundesliga wurde, ist bestimmt nicht astrein gelaufen. Da hatte wohl unser Präsident Kurt Hopert mächtig seine Hände im Spiel."

Das ist nichts als eine unrecherchierte Übernahme einer hannöverschen Verschwörungstheorie, die halbgar von immer mehr Menschen übernommen wird, aber zu keinem nachweisbaren Inhalt führt. Man könnte es auch als glatte Lüge titulieren, wenn man nicht wüsste, dass es sich dabei einzig um den blanken Neid der preußischen Provinzstadt am hohen Ufer handelt. Das muss man als Braunschweiger - und schon gar nicht als Einträchler - für voll nehmen und nachschwatzen. Richtig ist vielmehr folgendes:

Im Wesentlichen gab es 3 Kriterien, die zur Aufnahme als Gründungsmitglied zur Bundesliga berechtigten, die zu erfüllen waren. Da war eben Eintracht klar vorne. Ich wusste sogar mal den prozentualen Anteil der Gewichtung zu dieser Qualifikation. Da ich aber prinzipiell bei der Wahrheit bleiben will, lasse ich daher letztere weg. Folgende Punkte waren vollständig zu erfüllen:

1.) Finanzen:
Die Vereine mussten schuldenfrei sein!
Eintracht war es. Die Eilenrieder nicht.
Eines der wichtigsten Kriterien.

2.) Infrastruktur:
Es war ein ernsthaftes Sportstadion zu präsentieren. Also kein altgriechisches Erdhügeloval mit einer Bretterbutze, die man Tribüne nennt, sondern Haupttribühne (gemauert/betoniert), Gegentribüne im besten Fall ebenfalls und die Kurven mit trittsicheren Traversen. Konnte Eintracht durchweg erfüllen. Die Eilenrieder nur teilweise. Deren Machwerk kann man noch heute bewundern. Da waren Eintracht und Rot-Weiß schon in den 20er Jahren beinahe weiter:



Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde deren Provinz-Tribüne noch schnell 1957 oder 1959 hochgezogen, um nicht schon von vorne herein komplett aus dem Rennen zu sein. Darauf komme ich später zurück in Sachen 3 Jahreswertung.

Weiterhin musste eine funktionstüchtige Flutlichtanlage präsentiert werden, die TV-Aufnahmen in sendefähiger Qualität gewährleistete.
Diese hatte die Eilenriede nicht, und hat sie bis heute nicht. Das Eintrachtstadion war das erste Stadion in Deutschland das dies konnte.

3.) Sportliches
Es galt eine 3-Jahreswertung! Also nicht die letzte Saison, wie es gerne aus den matschigen Leine-Auen tönt. Die letzten 3 Spielzeiten wurden als Maßstab in dieser Kategorie abgerechnet. Hier gab es eine prozentuale Gewichtung der Spielzeiten, die ich jetzt nicht mehr spontan aus dem Ärmel reißen kann. Aber auch hier lag Eintracht im Gesamtergebnis leicht vorne, auch wenn Eintracht in der letzten Saison etwas schlechter da stand. Rechnerisch war das nicht nur korrekt, sondern wurde schon vor der 3 Jahreswertung eindeutig bekannt gegeben!
Das war eine glasklare Sache, die von vorne herein nicht nur jedem Verein bekannt war, sondern auf dem DFB-Bundestag beschlossen wurde. Übrigens mit Zustimmung der Vereine und Landesverbände. Da gab es auch keinen Widerspruch von Sechsundnotzich.
Deren Argument in Nachhinein, dass sie ja Landeshauptstadt wären und somit automatisch in die Bundesliga gehörten, hat eher für bundesweites, tränenlachendes Schenkelklatschen gesorgt.
Mal am Rande bemerkt: Ganz davon abgesehen, dass Braunschweig und Oldenburg laut Verfassung Niedersachsens noch heute Landeshauptstädte im niedersächsischen Verbund sind... aber zweitrangig in diesem Kontext.

Mit anderen Worten und kurz zusammengefasst, auch wenn die absoluten Weltstädter genau deshalb vom Land später das Niedersachsenstadion geschenkt bekamen:
Eintracht hat sich in allen maßgeblichen Bereichen und Kriterien, die vorher eindeutig feststanden, sauber qualifiziert!
Alles andere ist günstigstenfalls von Ahnungslosigkeit beseelt, eher aber eine erbärmliche Verschwörungstheorie mit Hang zur glatte Lüge.
Das muss man nicht nachschwatzen als Einträchtler.

@ Alex
Deinen letzten Post teile ich vollständig!

301510

AlexBS ( / )
Stichwort: Klüngel
Ich finde, die Diskussion geht ein wenig in Richtung Nebenktriegsschauplatz.

Die Frage danach, wer hier mal wann von wem gewählt wurde, ist meines Erachtens sekundär. Da die letzten Wahlen allesamt rechtens und vor allem geheim waren, haben sie offensichtlich das Stimmungsbilder derer wiedergegeben, die gewählt haben. Punkt.

Dass die Lager versuchen, ihre potentziellen Wähler zu mobilisieren, ist ebenso legitim wie normal. Das haben übrigens auch die gemacht, die Bratmann abgesägt haben. Gerade bei den Ultras dürfte es da wenig Abweichler von der favorisierten Linie gegeben haben. Aber wie gesagt: Jede Stimme ist legitim.

Was mich fast schon ein bisschen nervt, ist dieses Glorifizieren von Alternativkandidaten. Ich glaube nicht, dass unter Streiff oder Ditzinger irgendwas grundlegend anders gelaufen wäre - und wenn, dann zumindest nicht wegen derer Masterpläne. Bei der alten Briam-Schnurre aus den 80ern wird das besonders deutlich. Kein Mensch weiß, ob der (als BR!) wirklich hätte bewirken können, dass VW groß einsteigt. Ebenso ist die Legende vom angeblichen Stadionbau immer größer geworden, je länger das Ganze her ist. Ja, auch wenn jetzt wieder einer sagt: "Der Kollege meines Schwagers hat das aus erster Hand."

Ungeachtet dessen: Wären alle glücklich, wenn VW groß eingestiegen wäre? Mit allem, was dazu gehört und was sie beim VfL falsch gemacht haben?

Das bringt uns nämlich zu der Frage, die ich viel wichtiger finde: Wollen wir wie in den vergangenen Jahrzehnten in ständiger Abhängigkeit leben, weil wir Geld ausgeben, das wir realistisch betrachtet nicht verdienen (überregional kaum Werbewert, kleines Stadion, weniger TV-Geld als fast alle anderen)?

Oder wollen wir versuchen, wie ein paar andere Profiklubs auf eigenen Beinen zu stehen? So wie es seit der Meisterschaft 1967 eigentlich nur noch mal in der oft zitierten Ära TL/MA war, in der mit bescheidenen Mitteln viel rausgeholt wurde?
Den Glauben daran, dass irgendein fußballfremder Wirtschaftskapitän als großer Zampano den Erfolg bringt, den habe ich längst verloren. Auch wenn der eine oder andere hier scheinbar als Heilsbringer-Lösung glorifiziert wird.

Aber viel entscheidender ist ja: Was wollen wir? Was wollen die Fans/Anhänger? Und vor allem die Mitglieder? Denn denen "gehört" die Profiabteilung ja.

301509

Andi61 ( / )
Stichwort: Klüngel
@TFS:
Da machst du es dir aber verdammt einfach.
Erst erzählst du wundersame Geschichten und machst damit den Verein schlechter als es ist und wenn dir belegt wird, das dem gar nicht so ist, dann ist es halt Schnee von gestern und nicht mein Verständnis.
Das Ganze nennt man wohl Narrative bilden. Es gibt ja genug die darauf reinfallen. Aber es scheint ja auch sowieso hier so gewollt zu sein.

301508

BTSV ( / )
Stichwort: Klüngel
Wenn man die letzten Beiträge liest dann scheint der Kölner Klünkel dagegen ein Fliegenschiss zu sein
So und jetzt eingepflegtes TUH !!!

301507

TFS ( / )
Stichwort: Klüngel
@Andi61, stimmt, er hat deinen Vater abgelöst.Nach der JHV Nov. 21 haben alle weiteren auf die Kandidatur verzichtet. Da er nicht als AL gewählt war, hätte er auch danach nicht im Vorstand abstimmen dürfen. (Mein Verständnis nach)Aber das das alles Schnee von gestern ist lohnt sich nur eine Diskussion über den jetzigen Zustand des BTSV. Und da hat damals die Initiative versucht, schlimmes abzuwenden. Aber es ist wie immer bei Wahlen, die Mehrheit gewinnt und gibt den Weg vor.

301506

Andi61 ( / )
Stichwort: Klüngel
@TFS:
Nein, er muss nicht von seiner Abteilung gewählt werden. Ob er zur Wahll zugelassen wird, entscheidet der Wahlausschuss alleine und das sind dann u.a. die ganzen Abteilungsleiter, da ist noch nicht einmal das Präsidium dabei.
Rohn hat damals vor 4 Jahren, glaub ich, meinen Vater abgelöst, der aus Alters Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt hat. Rohn wurde übrigens gefragt, ob er das machen möchte und hat sich dementsprechend nicht angebiedert.
Man kann alles schreiben, nur mansollte bei der Wahrheit bleiben !

301505

TFS ( / )
Stichwort: Klüngel
@Andi61 falsch. Er war nicht gewählt der Rohn. War damals nicht gewählt in seiner Abteilung, wurde so aber kundgetan oder er selbst stellte das so da.



301504

Andi61 ( / )
Stichwort: Klüngel
Korrektur der Korrektur !
Natürlich war Ditzinger vorher im Vorstand. Anfang 21 als Bratmann aufgerückt ist, war dann Ditzinger Vize Präsident, ist aber dann im Sommer zurück getreten, weil er nicht den Posten im AR bekam.
Rohn war Vize Präsident Abteilungen. Der gehört zum Präsidium und wird, nachdem er durch den Wahlausschuss musste, von der Mitgliederversammlung gewählt. Der muß nicht unbedingt Abteilungsleiter gewesen sein. Dem zu Folge ist er dann auch stimmberechtigt.
Ob er das schließlich gut oder schlecht gemacht hat, ist eine andere Frage.

301503

TFS ( / )
Stichwort: Klüngel
hab ich doch Termine verwechselt. Ditzinger war doch unter BRATMANN doch Vize, Loewe99 hattest doch Recht. Ich war da noch bei Ottinger. Dein Wissen war halt besser als meins. (lach) :-)

301502

Klesche WL ( / )
Stichwort: Finanzen
Seit dem der ehem. Web-Löwe Helmut Mohr (HM) tot ist, hat sich meines Wissen leider niemand mit Fachwissen intensiv mit den Bilanzen etc. befasst. Das ist seitdem eine Achillesferse jedweder Fan-Initiative bei uns und eines der Gründe, warum es so unrund gerade läuft.

301501

Loewe99 ( / )
Stichwort: Klüngel
@BTSV2005 ich hoffe, er folgt meiner expliziten Bitte, den Beitrag nicht zu kommentieren

@Loddar61 Gerne. Es hatten sich einige Fans bzw Weblöwen aufgemacht, sich mit den Zahlenwerken Cechs intensiv auseinanderzusetzen.
Zur Wahrheit der Fan-Initiative zählt leider, dass die Finanzen letzlich immer nebulös bleiben und somit keine belastbare Argumentation zuließen.
Was aber eine absolute Legenden-Bildung ist, ist das Mantra, es sei kein Geld vorhanden. Da reicht eigentlich schon ein Blick auf Kader und Trainer bzw. das im Überfluss verbrannte Geld.

301500

TFS ( / )
Stichwort: Klüngel
@Löwe99,

alles top geschrieben, nur eins war anders.

Allerdings bügelte dies das damalige Präsidium unter Bratmann/Ditzinger, aber angeführt von Cech, brüsk ab.

Da wir Ditzinger nicht im Präsidium. Er kandidierte erst mit seinem Team als das Kumpis Team aufkreuzte.

Danach wurde Bratmann auf der JHV nicht wiedergewählt und man wollte die Versammlung abbrechen,bekam aber keine Mehrheit. Darum dann später die 2. ausserordentliche Mitgliederversam mlung.

zu Rohn; Der war bei allen Vorstandssitzungen und Wahlauschußsitzungen dabei und hat mit abgestimmt, obwohl er nie als Abteilungsleiter gewählt war. Er wurde dann bei den Abtlg. Wahlen nicht gewählt. War also nie Stimmberechtigt. das als Chaos zu bezeichnen ist untertrieben

301499

BTSV2005 ( / )
Stichwort: Klüngel
@Löwe99 diese korrekte Darstellung wird dem Andi 61 garnicht gefallen, wird wohl gleich die gelbe Karte für dich fordern

301498

Loddar61 ( / )
Stichwort: Klüngel
Korrektur:

Der Jahresüberschuss betrug in den Jahren 2014 bis 2018 in der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA insgesamt 7.482.812,00 Euro, nicht 1.496.562,00 Euro. (das ist der Durchschnittsbetrag in den 5 Jahren)

301497

Loddar61 ( / )
Stichwort: Klüngel
Danke Loewe99.

Die Frage ist, ob sich die Ängste der MV dauerhaft schüren lassen, wenn zu Tage tritt, dass die jetzigen Verantwortlichen den Verein in den finanziellen Ruin treiben.

Dazu kommt, dass es anscheinend geschickt betrieben wurde, die Kritiker aufgrund ihres "Stallgeruchs" abzuqualifizieren, anstatt sich objektiv mit den vorgebrachten Argumenten auseinanderzusetzen.

Es ist mir leider nicht gelungen, die Zahlen der vorausgegangenen Jahre anzuschauen, weil ich dazu keine Quelle gefunden habe.

Ein erschreckendes Indiz ist für mich allerdings, dass in den Jahren 2014 bis 2018 in der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA ein Überschuss von insgesamt 1.496.562,00 Euro (Jahresdurchschnitt: 1.496.562,00 Euro) erwirtschaftet wurde, während im Zeitraum 2019 bis 2022 Verluste in Höhe von - 8.022.934,00 (Jahresdurchschnitt: - 2.005.734,00 Euro) zu Buche stehen. Quelle: https://www.northdata.de/Eintracht+Braunschweig+GmbH+%26+Co.+KGaA,+Braunschweig/HRB+201181
Es ist bekannt, dass in den Jahren 2020, 2021 und 2022 eine Reihe von Vereinen ein positives Ergebnis nach Steuern erzielt haben (2020: 7, 2021:5, 2022:10). Quelle: https://media.dfl.de/sites/2/2023/04/DE_DFL_Wirtschaftsreport_2023_M.pdf
Das meine ich mit Monitoring, wenn es um die verantwortlichen Geschäftsführer der Eintracht geht.
Rainer Cech, Vizepräsident Finanzen des BTSV und Mitglied des Aufsichtsrates der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA, erklärte am 30.06.2022 außerdem, dass das Eigenkapital zum 30. Juni 2022 0,7 Mio. Euro betrage. Gehe ich mal davon aus, dass Zweitligavereine in der Regel mit dreistelligen Millionen Beträgen bewertet werden, gehe ich davon aus, dass die Eigenkapitalquote zu diesem Zeitpunkt schon unter 1 Prozent lag.
Wie will man da diverse Vertragsverlängerungen bei MS und PV, diverse Trainer Freistellungen und einen aufgeblähten Kader wie er zur Zeit besteht, verantworten.
Gespannt bin ich auch, wie die Eigenkapitalquote zum jetzigen Zeitpunkt aussieht und welcher Haushaltsplan für das kommende Jahr aussieht.
Die Erklärungen von Rainer Cech fallen dazu nach meiner Wahrnehmung immer sehr knapp aus, Transparenz sieht für mich anders aus. Könnte es sein, das das für Sponsoren und potentielle Investoren abschreckend sein könnte?

Ich möchte hier keine falschen Behauptungen aufstellen, deswegen habe ich Fragen formuliert. Und ich bitte um heftigen Widerspruch, falls ich in die falsche Richtung denke.

Aber vielleicht ist es jetzt der richtige Zeitpunkt, Sponsoren, Weblöwen und Fanclubs als eine Art Kompetenzteam en einen Tisch zu bringen.





301494

btsvictory ( / )
Stichwort: Derby
Zu den kursierenden Aufstellungen:
Also für das Zweikampf-Salto-Nullo-Trio aus dem Fortuna-Spiel gibt es am Maschsee hoffentlich angenehm gepolsterte Tribünenplätze mit Heizpilz. Nicht, dass sie sich verkühlen im November.

301493

Loewe99 ( / )
Stichwort: Klüngel
Moin zusammen,

da sich hier wieder aufgemacht wird, die Wurzeln des Übels tiefergehend zu ergründen, hebe ich mal den Mitlese-Modus, vermutlich nur kurzfristig, wieder auf ;-)

Vielleicht hilft es ja einigen, ein wenig mehr Licht hinter die Kulissen zu bekommen, auch wenn das Thema extrem komplex ist, in Form von AR und VF aber am deutlichsten zu Tage tritt. Das heutige Szenario wurde im Prinzip mit der 1. aoMV eingeleitet bzw. der Turnaround oder Neuanfang nicht geschafft. Denn im Vorfeld der Versammlung sollte eigentlich der AR als Kompetenz-Team aufgestellt werden. So war zumindest die Intention der Initiative bzw. der aoMV-Antragsteller.

Allerdings bügelte dies das damalige Präsidium unter Bratmann/Ditzinger, aber angeführt von Cech, brüsk ab. „Es gehe wohl nur darum, wer die schönere blau-gelbe Badehose“ trage hieß es bezüglich „externer“ AR-Kandidaten. In der Folge machte sich Cech auf und durchstöberte seine Kontakte, um den AR nach seinen Vorstellungen voll zu kriegen. Ergebnis bekannt.

Gleichzeitig mobilisierte er im Verein die Abteilungen gegen die Fans, vor allem mit der Legende, wenn er als Finanzer und der von ihm zusammengestellte AR nicht so gewählt würde, gäbe es von den Banken/Sponsoren kein Geld mehr. Btw: Cechs Firma sponsort die Hockey-Abteilung, Rosenbaum mobilisierte die Basketballerinnen usw., noch während der aoMV wurden per App die Abteilungs-Mitglieder an den digitalen Geräten „motiviert“ abzustimmen, da anfangs die Fans unter den Mitgliedern in Überzahl schienen. (#einestundefüreintracht)

Ähnliches galt für die 2. aoMV auf Vereinsebene und das Ditzinger-Präsidiums-Team scheiterte zumeist knapp, zumindest Rohn wurde entsorgt. Über all diese zweifelhaften demokratischen Vorkommnisse (z.B. Wahlausschuss) könnte man einen Roman schreiben, aber im Fazit gilt es festzustellen, dass die Fans unter den Mitgliedern jahrelang alles unternommen haben, um das aktuelle Untergangsszenario aufzuhalten und im Verein professionelle Fußball-Strukturen mit möglichst fähigen Leuten zu etablieren. Allerdings scheiterte dies insbesondere am „Klüngel“ um Cech. Der verlässt nun das sinkende Schiff, hat Vogel vom einstigen Ditzinger-Team zu seinem Nachfolger auserkoren. Möge sich jeder selber dazu seine Gedanken machen …

Btw: Typen, die ihr Jahresgehalt nicht vom Monatsgehalt unterscheiden können oder die für alles Negative die Fans verantwortlich machen, bitte ich herzlichst, von der Kommentierung dieses Beitrags Abstand zu nehmen, danke.

Und noch eine letzte Anmerkung: Kumpis möchte das Präsidium per Satzungs-Änderung auf der JHV nun für 3 Jahre wählen lassen.

301492

Olli69 ( / )
Stichwort: Saarbrücken
@Löwenmähne

Das trifft auf alle Spieler von Liga 1 bis 3 zu.

Mit der momentanen Trümmertruppe sind wir in keiner Liga Konkurrenzfähig

301491

Löwenmähne ( / )
Stichwort: Saarbrücken
Von den 11 Saarbrückenern gestern war jeder einzelne technisch versierter als unsere Eintrachtspieler. Das Niveau der 3. Liga macht mir Angst und Bange fürs nächste Jahr.

301490

Volli ( / )
Stichwort: So ...
... geht Fußball, liebe Eintracht-Spielers!

301489

Volli ( / )
Stichwort: FCS ...
... kaufen!

301488

Loddar61 ( / )
Stichwort: Klüngel
Danke. Das war sehr ausführlich und ich bin beeindruckt, wie gut einige hier im Thema sind. Man weiß ja nie, jedenfalls ich nicht, wer hinter den Posts steht. Ich bleibe noch ein bisschen am Ball mit meinen Fragen. Sagt bitte ganz offen, wenn es zu nerven anfängt.

Was mich an Eintracht stört ist, dass anscheinend ein Ungleichgewicht an Stimmen zwischen dem Hauptverein und der Profiabteilung gibt. Aus Sicht eines Fans kommt es mir manchmal so vor, als würde der Schwanz ständig mit dem Hund wedeln.

Gibt es keine gemeinsamen Bestrebungen, seitens der Sponsoren, der Weblöwen und der Fanclubs eine Art Kompetenzteam aufzubauen, um zukünftig in der VF in Sachen Profifußball vertreten zu sein und für die Zukunft professioneller aufgestellt zu sein? Die letzte Besetzung des AR war ja anscheinend eine Farce, lohnt es sich da nicht schon jetzt neue Perspektiven auszuloten?

Ich habe auch Bedenken, ob es hinsichtlich der Aktivitäten der beiden Geschäftsführer ein professionelles Monitoring - vergleichbar zu anderen Vereinen - existiert.

Die aller größten Zweifel habe ich, wenn es um die Liquidität des Vereins (oder wird hier bewusst geblufft?) und die Transparenz der Verantwortlichen geht. Andere Vereine wie z.B. der KSC gehen mit diesen Dingen viel offener um, was in den letzten Jahren sicherlich nicht immer nur angenehm für die Verantwortlichen war.

Verantwortliches Arbeiten in Vereinsgremien heißt für mich, für einen Teil der VF Verantwortung zu tragen und für den anderen Teil der VF Kompetenzen einzubringen und professionell zu Netzwerken. In dieser Hinsicht, und auch die Art und Weise wie der AR konstituiert wurde, wirkt auf mich in höchstem Masse unprofessionell.

Eigentlich weiß man als Anhänger dieses Vereins nie wo man steht. Ich denke aber, umso kompetenter man arbeitet umso mehr Transparenz kann man sich erlauben. Wer erfolgreich ist, kann auch mit Kritik gut umgehen.

Haben wir es hier mit echten Nebelkerzen zu tun, oder ist es mein persönliches Problem, dass ich so einiges in diesem Verein nicht verstehe?

301487

Vo WL ( / )
Stichwort: Trend
Jetzt kommt ja das alte Sara perche ti amo Lied auch in Deutschland immer mehr in Mode,..bin mal gespannt, wann das bei uns Einzug hält... ich war letztes Wochenende in Verl, da haben die das tatsächlich auch in der Halbzeit gespielt, aber die 3 Ultras und 2.200 Ostwestfalen sind da nicht drauf eingegangen....



Web-Löwen



Milano

Milano2


301486

EastsideBS ( / )
Stichwort: Klüngel
Ich bin nun wirklich weit davon entfernt Andi in irgendeiner Form zuzustimmen, allerdings kann ich dieses "Klüngel"-Gesabbel auch nicht mehr hören.

Wer ernsthaft glaubt, dass ein Streiff erst durch den Einzug in den AR oder als Präsident in den Klüngel-Kreis aufgenommen worden wäre, hat echt ein schlichtes & leichtes Gemüt.
Jeder, der in Braunschweig Unternehmer ist und sich regelmäßig auf den wöchentlichen/monatlichen Anlässen von Sport, Politik und Wirtschaft blicken lässt und dort Kontakte knüpft ist "Klüngel". Da kann grundsätzlich jeder Unternehmer dran teilnehmen, es sind letztlich dann aber doch immer dieselben dort vertreten. Das kann man denen aber kaum vorwerfen. Letztlich funktioniert ein Teil der Wirtschaft aber auch nur so.

Deshalb kann ich dieses Märchen vom Klüngel der den Verein im Griff hat nicht mehr hören.
Es gab tatsächlich Personen, die hier durchaus auch mal reingeredet haben. Das ist mit wenigen Ausnahmen aber nun wirklich nicht mehr an der Tagesordnung.


Vielmehr ist es so, dass unser Präsidium und der AR im Verein über Jahre von "Abnickern" umgeben war. Wäre ein Streiff nicht völlig blind und unvorbereitet in den Termin mit der Fanabteilung gegangen, wäre er möglicherweise Präsident. Durch die Wahl von Kumpis anstelle Ditzinger sieht man ja durchaus, wie groß das Klientel der "weiter so"-Fraktion noch ist. Steht ein AR oder Präsident nicht unter Druck und ist umgeben von Ja-Sagern, passiert eben exakt sowas. Gefördert von einer Zeitung, die sich in die Hose macht, sobald ein Pro/Contra-Artikel auf der Vereinsseite kritisiert wird.
Deshalb braucht es ein starkes Gegengewicht durch eine Fanabteilung, einer Fan-AR der aus meiner Sicht auch offensicher kommunizieren könnte und einen Verein der generell offener kommuniziert und die Leute mehr mitnimmt. Dann verschwindet irgendwann auch die Legende vom Klüngel und wir konzetrieren uns auf den Fakt, dass in der jeweiligen Position eventuell auch einfach Leute sitzen, die mit diesem Ehrenamt auch einfach hoffnungslos überfordert sind, wenn es eben nicht wie geschmiert läuft und die Einschläge links und rechts zu spüren sind. Im Unternehmen kauft man sich dann im Zweifelsfall Hilfe ein. Das ist im AR nicht mehr ganz so einfach.

301485

Löwe von Geburt an ( / )
Stichwort: Gründungsmitglied
@Andi ,,warum soll das nicht sauber gelaufen sein ? In der entscheidenden Saison in der Oberliga Nord 62/63 belegte man hinter dem HSV und Werder Platz 3 in der Tabelle, zudem gewann man beide Spiele gegen die Roten.Das Hopert ein großer Fürsprecher und Kämpfer für die Bundesliga war , mag ein Fakt sein , aber man hat es sich auch sportlich verdient.

301484

Andi61 ( / )
Stichwort: Früher war nicht alles besser
Gut zusammengefasst, aber kleine Korrekturen ohne groß Recherche.
Das Eintracht zum Gründungsmitglied der Bundesliga wurde, ist bestimmt nicht astrein gelaufen. Da hatte wohl unser Präsident Kurt Hopert mächtig seine Hände im Spiel.
Konkurrenz in Braunschweig gab es in den 60er und 70er Jahren schon. Leu Braunschweig, damals Regionalliga Nord mit dem alten Schmäler, Dux, Möker u.s.w. Die haben auf dem Frankchen Feld auch vor 4-5000 Zuschauern gespielt, u.a. legendär gegen den VFL Osnabrück.
Den ersten Nackenschlag gab es dann durch den Bundesliga Skandal, als uns Lorenz und Ulsaß weggesperrt wurden.
Kritisch wurde es dann, als die Tribüne zu teuer geworden ist. Das Stadion wurde dann an die Stadt verkauft. Die Verhandlungen hat damals glaub ich Mast für Eintracht geführt. Eintracht war damals klar im Nachteil gegenüber der Konkurrenz, weil die Meisten ihr Stadion zur WM 72 bekommen haben.
Ende der 70er Jahre hätten die Dinge auch einen komplett anderen Lauf nehmen können. VW Boss Brian wollte Präsident werden und von Mast kam nur, ich setze mich nicht mit einem Gewerkschafter an einen Tisch. Dazu kam dann auch in etwa dieser Zeit, das VW das Stadiongelände kaufen wollte und Eintracht ein neues Stadion erhalten sollte. Das wurde aber von Eintracht abgelehnt.
Fernsehgelder haben dann erst Ende der 80er eine Rolle gespielt. RTL hat damals wohl insgesamt 4 Millionen Mark für alle zusammen gezahlt. Wann Kölmel kam, weiß ich nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt konnte aber keiner ahnen, zu welchen Dimensionen das führt, Kölmel selber auch nicht !

301483

AlexBS ( / )
Stichwort: kurzer Nachtrag
Ich weiß natürlich, dass Buchheister nicht aus der eigenen Jugend kam, sondern vom MTV Gifhorn. Aber er kam ja als No-name im Profibereich und wurde in seinen ersten beiden Eintracht-Jahren gewissermaßen immer noch ausgebildet. Und er hatte 81/82 schon für die Eintracht-Amateure gespielt. Aber offizieller Ausbilder war der FC Rautheim - Ehre, wem Ehre gebührt. :-)

301482

AlexBS ( / )
Stichwort: Früher war nicht alles besser
Eigentlich sollte aktuell ja das Derby im Mittelpunkt stehen – dank mehrerer qualifizierter Beiträge hat sich hier aber gerade eine spannende Diskussion ums große Ganze entwickelt. Dazu möchte ich auch was schreiben, im Grunde anknüpfend an #301466 (Mr. Moose).

Allerdings gehe ich noch ein bisschen weiter in die Vergangenheit, nämlich in die Schwarz-Weiß-Ära. Dass Eintracht bis zur BL-Gründung 1963 zu den besseren Oberliga-Nord-Teams zählte, ist vor allem dadurch erklärbar, dass Braunschweig im Norden nun mal zu den größten Städten zählte (hinter Hamburg, Bremen, Hannover) – zusammen mit Kiel gehörte man hier zu den Top 5. Dementsprechend gab es eher viele Zuschauer, zumal stadtintern keine Konkurrenz vorhanden war. Damals galt noch: Viele Zuschauer, hohe Einnahmen. Dass die Spieler zumeist vertragsfußballertaugliche Arbeitsplätze hatten, war normal – weil die Wirtschaft in der Region den Verein unterstützte. Das war überall so, in BS floss aber (unter der Hand) etwas mehr Geld, weil’s ja wegen der hohen Zuschauereinnahmen da war.

Anders wurde es mit Einführung der Bundesliga, in der BS nur ein kleines Licht war. Hier waren die Zuschauer-Einnahmen unter dem Ligaschnitt, Sponsoren im heutigen Sinne gab es kaum oder gar nicht. Dafür stellten Kunath, Hertie, Versicherungen, VW und Co. (Schein-)Arbeitsplätze für die Spieler bereit. Und wenn (heimlich) Handgelder gezahlt wurden, kamen die auch von Gönnern. Auch das war überall so. Dazu gab’s Steuergeschenke und ähnliche Bevorzugungen durch die Stadt – auch wenn Jochen Döring in der BZ jahrzehntelang geschimpft hat, die Unterstützung aus dem Rathaus wäre zu gering. Da (vergleichsweise) vernünftig gewirtschaftet wurde und die Mannschaft stabil war, konnte sich Eintracht als Low-Budget-Club in der Liga halten und wurde bekanntlich sogar Meister.

Dann begann aber das, was wir heute als Rattenrennen bezeichnen. Im Grunde hat in den 1970ern jeder Profiverein über seine Verhältnisse gelebt. Fast so ein bisschen wie: Je mehr Tradition, desto halsbrecherisch die Finanzplanung. Das betraf auch die Eintracht, als ihr 1973 Jägermeister aus der Patsche half. In dieser Phase begann meiner Meinung nach die ganze Misere, unter der wir heute noch leiden.

Weiter ging‘s mit dem wohl notwendigen, aber finanziell völlig aus dem Ruder gelaufenen Stadionausbau Ende der 70er. Danach war es die Stadt, die dem Verein aus der Patsche geholfen hat, indem sie das Stadion gekauft hat.

Und weiter ging’s mit dem munteren Über-die-Verhältnisse-Leben, um beim Rattenrennen nicht zu verlieren. So kritisch man Mast auch sehen muss, im Grunde hat er als Präsident das einzig Vernünftige gemacht. Er hat die Ausgaben drastisch gekürzt und Eintracht schuldenfrei gemacht – allerdings mit der Drittklassigkeit als Preis. Da gehörten wir von den finanziellen Möglichkeiten wohl auch hin. Inzwischen war das TV-Geld zwar deutlich gestiegen, wichtig waren aber immer noch Zuschauerzahlen und Sponsoren. Damit es weitergehen konnte, hat Tenzer den Pool quasi erfunden. 1987 hat die lokale Wirtschaft der Eintracht aus der Patsche geholfen (um wieder aufzusteigen – der Verein war ja ansonsten gesund, nur halt drittklassig).

Als etablierter Zweitligist ist dann auch das Team Tenzer all in gegangen – mit teuren Flops à la Belanow. Nach einem teuren Jahr in der Oberliga war 1994 keiner mehr da, der aus der Patsche helfen wollte oder konnte (Ex-Hauptsponsor Frank & Walter hatte andere Sorgen). Die Folge: eine teilweise marodes Stadion, eine Regionalliga-Truppe und kein Geld. Da war es die heutige VW Financial Services, die aus der Patsche geholfen hat.

Ich will das nicht zu lang werden lassen. Aber das Muster war immer das gleiche:
Finanzprobleme unter Dohr -> Stadt senkt Stadionmiete
Stagnation in Liga 3 -> Kölmel steigt als eine Art Investor ein
Lizenz in Gefahr -> Stadt stellt Bürgschaft aus
Kein Geld für Neue & Trainerwechsel zu teuer -> Staake überminnt komplett oder zumindest vorläufig
Stadion hat keine Logen -> Stadt baut welche
Kubus-Aufwendungen in 3. Liga nicht mehr zu stemmen -> Volksbank kauft (quasi als Darlehen)
Kader zu dünn -> lokale Wirtschaft legt zusammen

Weshalb ich so weit ausgeholt habe: Während andere in den späten 1960ern damit begonnen haben, Vereine zu Wirtschaftsunternehmen zu machen, wurde hier weiter munter Geld ausgegeben und erwartet, dass irgendwer hilft. Das haben andere auch gemacht – mit (wie ich finde) deutlich schlimmeren Folgen (z.B. RWE, 1860, Offenbach). Dummerweise hat Eintracht genau in der Zeit, in der der Turbokapitalismus in den Fußball Einzug gehalten hat (90er), in der alten Drittklassigkeit festgesteckt.

Die Ausgliederung Ende 2007/08 war ein ebenso überfälliger wie sinnvoller Schritt. Dass die ersten zehn Jahre so gut liefen, lag aber nur bedingt am AR (der ja eigentlich auch eher eine Kontroll- als Gestalterfunktion haben soll), sondern zum größten Teil daran, dass vor allem TL und MA ganz viel richtig gemacht haben. Am Ende war das dann nicht mehr so. Dennoch hätte 2018 nicht alles wie ein Kartenhaus zusammenbrechen müssen. Jetzt sind wir finanziell im Grunde wieder in der Vor-Ausgliederungs-Zeit angekommen, wo es nur darum geht, irgendwie kurzfristig was zu schaffen (Aufstieg, Nichtabstieg) und Löcher zu stopfen (oder stopfen zu lassen).

Das klingt einerseits sehr deprimierend, andererseits hilft es, zu verstehen, dass wir uns unseren Platz oberhalb der Top 40 im Land erst wieder erarbeiten müssen, wir sind zurzeit irgendwas zwischen 30 und 40, mehr nicht. Auch finanziell nicht, da die Haupteinnahmequelle längst die TV-Kohle ist. Überspitzt gesagt: Hätte ein Präsident Streiff zehn neue Poolpartner angeschleppt, hätte davon vielleicht ein Ergänzungsspieler finanziert werden können (Ablöse/Handgeld, Gehalt, Abgaben).
Den Platz in den Top 40 erarbeiten – im Idealfall nicht, indem wir uns wieder in Abhängigkeiten begeben. Also selbst erarbeiten. Wir brauchen einen Trainer, bei dem bisher noch keiner gemerkt hat, wie gut der eigentlich ist oder sein kann – und der Spieler wirklich besser machen kann, weil er nicht nur Matchplaner, sondern wirklich Trainer ist. Wir brauchen einen Manager, der dafür sorgt, dass wir unsere Spieler zumindest teilweise wieder selbst ausbilden (vgl. Grobe, Buchheister, M. Hain, Bellarabi). Und eine klare Linie, ob wir beim Rattenrennen mitmachen (verbunden mit Abhängigkeiten) oder versuchen wollen, einen anderen Weg zu gehen. Ich habe erhebliche Zweifel, dass die Mehrheit der Fans/Anhänger letzteren Weg mitgehen würde. Aber für mich wäre er der richtige.

301481

Sardegna ( / )
Stichwort: Wahlvieh
#301478
Übereinstimmung!
Das Vergnügen sich über Profifußball und Eintracht zu unterhalten liegt etwas zurück. Mitnichten sind im AR alle Mitglieder von Sachkenntnis. Eine gewisse Ablehnung gegenüber externen Fachleuten ist deutlich vernehmbar. Der innere Zirkel ist sich wohl noch einig und zieht das , wie gehabt, durch. Desillusioniert verlässt man dann den Raum.

301480

Elton ( / )
Stichwort: Derby
Ich wäre für folgende Aufstellung:
Hoffmann
Ivanov - Bicakcic - Kurucay
Marx - Griesbeck - Nikolaou - Kijewski
Gomez - Krüger - Sané


Pfitzner wird es allerdings am besten wissen.

301479

AXA ( / )
Stichwort: Trainer
wäre für Robert Klauß

301478

TFS ( / )
Stichwort: Wahlvieh
@ der Begriff ist doch genau richtig. Warum hatte man sonst nur rd. 250 die abgestimmt haben und nach den großen Werbeveranstaltungen mit Anschreiben mehr als 700 stimmberechtigte. Genau, man hat die Mitglieder wie Wahlvieh behandelt. Stimmt ja richtig ab, nach unseren Vorgaben, sonst ist der Verein Pleite. Fähige Leute durften sich nicht mal bei Wahlausschuß vorstellen, wurden schon im Vorfeld abgelehnt. Nennt man demokratisch. Ferner hoffe ich nur, wenn Cech endlich weg ist und nur noch im AR sein Unwesen treibt, das auch noch manch Anderen sein Amt niederlegt. z.B. Unser Hansa Fan und AR Vorsitzender. Bei Vollmann kann man ja mal Fragen stellen, warum kamen denn damals Burgstaller und Marmoush nicht zum BTSV? Da lag es nicht am Geld und AR sondern an div. anderen Leuten. BTSV ist leider noch immer ein Provinzverein, der auch so geführt wird

301477

Tanne ( / )
Stichwort: "Wahlvieh"
Selbstverständlich kennt Andi61 die Abstimmverhalten der letzen Wahlen und
wie sie zustande gekommen sind nur zu gut.

Dennoch versucht er sie als leuchtende Beispiel der Demokratie zu verkaufen.

Ja, es hat (unfaire) Gründe, warum der Verein von genau diesen Leuten geführt wird und sich viele Menschen angesichts dieser Machenschaften angewidert abgewendet haben.

301476

Loddar61 ( / )
Stichwort: Ausglederung
Ich wollte hier keinen Streit initiieren. Also eine Kommanditgesellschaft auf Aktien in Form einer GmbH & Co. Ich frage einfach mal weiter, wer hält die Vermögensanteile, welchen Einfluss hat dieses Konstrukt auf Entscheidungsfindung und Verantwortlichkeiten. In einem geschäftsführenden Vorstand mit vier Mitgliedern und Stimm Majorität des ersten Vorsitzenden sind die Entscheidungsprozesse relativ einfach. Für mich entsteht hier der Eindruck, dass die Entscheidungsprozesse manchmal ziemlich spröde sind. Ich kann mich erinnern, dass man nach dem Abstieg 2018 ungefähr ein Vierteljahr gebraucht hat um eine Aufsichtsratssitzung zustande zu bringen. Das Ergebnis ist bekannt. Auch die Aussage von Frau Kumpis zur aktuellen Trainersuche klingt für mich irgendwie so, jeder tut was er kann, aber keiner ist verantwortlich. Vielleicht mag jemand meine Fragen noch etwas näher erläutern.

301475

Klesche WL ( / )
Stichwort: "Wahlvieh"
@Andi61:
Ich gebe Dir recht, dass das Wort "Wahlvieh" starker Tobak ist. Ich würde den nicht verwenden.

Aus dem Zusammenhang des Beitrages geht jedoch hervor, dass es BTSV2005 um eine besondere Prozedur geht, die schon des öfteren zu beobachten war:

Zeichnen sichenge Abstimmungen oder Wahlen ab, hat das Präsidium schon mehrfach die Abteilungsleiter gebeten, für Präsenz ihrer Mannschaften zu sorgen. Daraufhin kursierten Aufrufe, die in einem Tonfall gehalten waren, dass man gefälligst zu erscheinen habe bzw. seit den letzten Jahren sich einzuwählen habe. Es wurde auch die Richtung, in die man abzustimmen hat, recht deutlich angegeben. Das führte mehrfach dazu, dass zu entsprechenden Punkten Mannschaften auf JHVen zu bestimmten Punkten erschienen und nach der Stimmabgabe dann wieder weg waren oder an die Theke abzogen.Bei geheimen Abstimmungen kann ich Dir nicht sagen, wie die Vereinskameraden abgestimmt haben. Es ist aber nun auch nicht vermessen zu behaupten, dass nicht wenige genau im Sinne Ihrer Abteilungsleitung abstimmt haben. Jede(r) wie er will. Aber ein fahler Beigeschmack bleibt schon.

301474

Julius ( / )
Stichwort: Ausgliederung
Die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber völlig auf dem Holzweg. Wie oft muss man das eigentlich noch gebetsmühlenartig wiederholen, damit es auch der Letzte versteht.

Der ausgegliederte Teil ist keine GmbH sondern eine Kommanditgesellschaft auf Aktien in Form einer GmbH & Co. Das ist auch nicht egal, Erbsenzählerei oder fast dasselbe, sondern strukturell und gesellschaftsrechtlich etwas ganz Anderes. Wenn man sich schon zur Ausgliederung äußert, sollte man das zumindest verstanden haben.

301473

Turboman ( / )
Stichwort: Andi61
Ehrlich Andi, dass mit den gelben Karten sollte man den webmastern überlassen. Solche Forderungen kann ich mindestens auf dem Platz nicht leiden.

301472

Andi61 ( / )
Stichwort: Loddar61
Nun, es gibt den Verein Eintracht.
Der ist im Besitz einiger Tochtergesellschaften
Darunter auch die GmbH mit den Fußballer.
Der Verein hat eine Satzung, wo alles geregelt ist.
Da steht u.a. dann, wer für wie lange gewählt wird.
Das Präsidium wird für 2 Jahre gewählt, der AR für 5 Jahre.
Das kann man ändern, indem man einen Antrag aufSatzungsänderung stellt. Darüber entscheidet dann die Jahreshauptversammlung des Vereins.
Einige Anträge sind ja für die nächste JHV gestellt.
Für die GmbH gibt es eine separate Satzung. Da steht dann drin, wer wen einstellt oder wo der Geschäftsführer den AR fragen muß, z.B. das es für alle Investitionen über250000€ der AR entscheidet.
Ob das Model das Beste für Eintracht ist, Kaninchen nicht sagen. Man hat sich halt so entschieden.

301471

Andi61 ( / )
Stichwort: Weblöwen
Mietglieder von Eintracht als „Wahlvieh“ zu bezeichnen, ist wohl die größte Frechheit hier im GB.
Dieser BTSV 2005 sollte nur mal seinen Nick überdenken.
Da reicht eine Gelbe Karte nun nicht mehr aus für so einen schrägen Vogel.