Datum: 2024-05-24 09:17:00;
Stichwort: Konzept
Das Konzept haben wie gesagt Kessel und Schmidt vorgestellt, kurz bevor Scherning verpflichtet wurde. Es sollte trainerunabhängig gelten. Es hat ja auch m.E. erstmal nichts mit taktischen Grundordnungen zu tun.
Jedem Spieler des Kaders soll eine Stärke von 1 bis 7 in der Planung zugeordnet werden, die Mannschaftsteile in Summe in etwa gleich. Man ist in der Planung zweigleisig gefahren, mit einem Kader für die 2. und 3. Liga, hat dabei natürlich Vertragslaufzeiten etc. mit geplant. Grundsätzlich will man schon auf ein Konzept mit entwicklungsfähigen Spielern, die auch mal mit Gewinn verkauft werden können. Die 3-Jahresverträge jetzt mit den Neuen sind dafür ja auch schon ein Indiz. Vorher gab es ja höchstens 2-Jahrsverträge. Aber halt nicht nur, es sollen im Kader auch erfahrene, absolute Leistungsträger sein, die das auch schon unter Beweis gestellt haben. Beispiel Bico übrigens (der Kontakt zu ihm wurde übrigens von Pfitze hergestellt).
Sehr interessant in dem Zusammenhang fand ich, dass es da von der DFL/DFB einen Topf für junge deutsche Spieler gibt, der bei uns u.a. für Sané gilt. Der Topf hat ein Gesamtvolumen für alle Teams der 1. und 2. Liga. Ungerechnet entsprach in der letzten Saison dieser pro Einsatzminute von rund 300 Euro. Wenn ein Spieler also 90 Minuten spielt, sind das rund 27.000 Euro, theoretisch auf die Saison gerechnet also maximal um die 900.000 Euro pro Spieler. Damit hat wohl Fürth sehr stark gearbeitet (fast keiner dieser Spieler kam aus deren eigenem Nachwuchs!). Und auch die Nebel-Leihe konnte darüber annähernd selbst finanziert werden. Dies wurde als Beispiel genannt, wo wir in der Vergangenheit viel zu wenig Gelder ausgeschöpft haben. Mir war dieser Topf in dieser Dimension gänzlich unbekannt.