Datum: 2024-07-03 17:07:00; editiert: 03.07.2024 17:11:31
Stichwort: Sportliche Planer
Natürlich ist es richtig einen sportlichen Planer mit einem 3jährigen Vertrag auszustatten.
Eine mittelfristige Planung geht aus meiner Sicht über 5 Jahre. Eben mit der Zielsetzung sich in einer Liga zu etablieren, um dann folgend evtl. nächste Schritte zu machen.
Ich bin ein kompletter Gegner bei unerwartet schlechten Phasen, die vielleicht ein Jahr dauern alles zu kanten, was nicht niet- und nagelfest ist. Sowas schädigt einen Verein mehr als ein zwischenzeitlicher Abstieg. Bei diesem muss man im Detail schauen woran es lag und dann die richtigen Schlüsse ziehen. Denn nicht immer handelt es sich um Fehlplanungen oder Ahnungslosigkeit, sondern auch Umstände die nicht zu planen waren. Aber das kann man korrigieren. Und wenn jemand 3, 4 Jahre einen guten Job gemacht hat, dann ist es nicht plötzlich eine Bockwurst, bloß weil man abgestiegen ist.
Eigentlich bin ich der Auffassung, dass ein 3jähriger Vertrag für einen sportlichen Leiter sogar recht kurz ist. Ob ein solcher wirklich gute Arbeit macht, sieht man erst nach 5-10 Jahren. Erst dann kann man die Qualität des gemachten Jobs wirklich richtig einschätzen.
Außerdem muss der Planer ein versetztes Vertragsende zum Trainer haben, damit man im Extremfall immer sportliche Kompetenz an Bord hat. Sei es der Trainer oder sei es der Planer.
Vereine die beide zugleich feuern, haben kein sportliches Konzept und keinen sportlichen Plan. Sie sind in der Sache inkompetent. Normalerweise scheitern diese Vereine dann regelmäßig - auch wirtschaftlich. Wir sind da leider ebenfalls ein gutes Beispiel.